was ich mag

ich mag den geruch von frisch gemähtem rasen, von frangipani, jasmin, vetiver, den geruch von meer...den blick in die weite von meer...die weite von wüste...der sternenhimmel in der wüste...oben auf den gipfel steigen und von oben herunterschauen...schaukeln...fliegen...schnell mit einem motorrad fahren...die knospen der kastanienbäume im frühling...sanfter warmer abendwind rauscht in einem bambushain...ich mag das einkaufen auf einem markt, am liebsten an einem freien Samstag...ich liiiiebe cappucchino – besonders im molinari...lachen – viel lachen und immer wieder...ganz besonders mit einer lieben freundin über mich lachen...weinen...wenn die tränen aus den augen voll herausrollen und die wange herunterkullern...wütend sein...schreien ganz laut...grappa trinken...tarte backen und sie essen...kochen...essen...es alles genießen...mit nackten füßen gehen...aus dem meer kommen und die haut an der luft in der sonne trocknen lassen...berühren...riechen...kleider tragen...wenn der schnee in großen flocken vom himmel sanft tanzt und es ganz still wird...baden in der heißen badewanne...heiße schokolade im bett auslöffeln...einer arie lauschen mich davon berühren lassen und die tränen fließen lassen...versinken in photos machen...löcher in die luft starren und dann den löchern hinterherschauen...ich liiiiebe es zu tanzen mich tanzen zu lassen...von einem felsen herunterspringen ins kalte wasser...das haus am see...die oranienstraße nachts um halb 4...lauschen auf einen stein...eintauchen in die wortwelten von büchern...lauschen von hörbüchern...lauschen tief in mich hinein...kill bill I +II...ismael ivo...die riesenseifenblasen von pic...camille claudel...tief atmen...mit dem tagesanbruch aus einem club nach durchtanzter nacht kommen und dem zwitschernden konzert der vögel lauschen...musik lauschen so vieler verschiedener musik lauschen und ganz eintauchen – mit haut und haaren immer eintauchen...und immer wieder überall eintauchen...und wieder gar nichts – einfach nichts...mich in der hängematte ausruhen...versinken in deinen augen...hautanhaut mit dirich mag es, wenn man mir die füße hält... lexika...das genießende schnurren von noah...sein weiches schwarzes fell...und besonders wenn er eine seiner pfoten bei einer meditativen heilung auf die patientin legt...richtig gute trüffelpralinen...mich in den strassen von perugia oder in der welt von venedig verlieren und dann wiederfinden...die biennale besuchen...danach in einer trattoria ausgiebig lecker essen...mit nackten füßen mich am saum der erde bewegen...mond, sonne, sterne und ganz dollst sternschnuppen...sonnenlicht auf meinen geschlossenen augenlidern...meine lieblingsschwester...mit ihr die reinholdsisters spielen und lauthals singen - am liebsten vaya con dios...ins kino gehen...buntigst...alle farben...und viele farben tragen...verspielt sein...neugierig sein...neues ausprobieren...+genüßlich und befreit niesen...trampolin springen...yoga...liegestütz...meinen körper so in bewegung bringen und schwitzen davon...einfach mal gucken...beobachten...atmen...ein sonnenuntergang...das gerücht der grenzen...walking in circles...paul celan...ein heftiger regenguß...im heftigen warmen regenguß barfuß  unterwegs sein...klitschnaß davon sein und dann eine heiße dusche...regenbogen...mich fragen wie oft die bienen rausfliegen um nektar zu sammeln...die treppen am montparnasse herunterrennen...mit den fingern essen...mich mit henna anmalen lassen in indien...mich „berühren zu lassen“...mantra singen...eintauchen in die schwingung eines mantra...das schwingen zu sein...in das fließen eintauchen...sein...weit und tief sein...stille...einfach: es zu sein...om und amen

und wen das nun noch interessiert:
abitur...goldschmiedelehre...studium industrie design und bildhauerei...design- und kulturmanagement...designgalerie...yogalehrerin...viel und immer wieder ayurveda in indien und sri lanka und amsterdam und deutschland...mentales heilen...sat nam rasayan heilerin...heilerin